Spiritualität leben im Hier und Jetzt

Gedanken und Erfahrungen einer Grenzgängerin

Licht ins Dunkel - Über das Heilwerden

Der heutige Mensch ist ständig auf der Suche nach neuen Sensationen. Er sammelt neue Eindrücke und Erlebnisse auf Reisen, er stürzt sich in waghalsige Unternehmungen oder er findet die Herausforderung in einem neuen Job. Er sucht den Nervenkitzel in Vergnügungsparks, er gruselt und ekelt sich durch den Konsum von Filmen und Fernsehshows. Die grösste Herausforderung jedoch, die ein Mensch in seinem Leben überhaupt annehmen kann, ist diejenige, wo der Weg der Heilung hinsichtlich eines persönlichen Heilwerdens, bewusst und konsequent beschritten wird.

Heilwerden ist ein ganzheitlicher Weg der Verwandlung und Befreiung, dem Gesunden im Licht, von Körper, Seele und Geist.

Der Körper bring Seele und Geist ins Bewusstsein und umgekehrt. Wann sonst nehmen wir beispielsweise unsere Leber wahr, ausser wenn sie uns den Schlaf raubt? Oder weshalb klagen viele Kinder über Bauchschmerzen, wenn sie eigentlich von seelischem Kummer geplagt sind? Disharmonische Zustände an und in uns fördern das Bewusstsein, wenn man hinschauen will.

Je mehr Licht ins Dunkel gebracht wird, desto häufiger können sich Verletzungen auch in Form von Schmerzen und anderen Widerständen zeigen. Bei der Geistigen Heilung (auch Lichtarbeit genannt), befreit man sich, wie bei einem Abbau von körperlichen Schlacken bei einer Entgiftung-Kur (Detox), von seelisch-geistigen Schlacken. Schicht für Schicht wird so tief im Körper verborgenes, sichtbar.

Wenn das Leiden und das Verhaftet sein im Körper und im Äusseren, vom Betroffenen nicht lichtvoll durchdrungen werden kann, wenn der Sinn für das Ganze fehlt, dann kann das für den Einzelnen die Hölle auf Erden bedeuten. Er bleibt Sensationsgebunden, ganz in seiner persönlichen Lebens- und Leidenswelt verhaftet. Heilwerden durch den Abstieg in die eigene Hölle, in das Leib- und Erdgebundene schilderte Dante in seiner Divina Commedia. Diesen Weg zu beschreiten forderte seinen ganzen Mut und Willenskraft.

So las er am Höllentor folgende Inschrift:

Durch mich geht's ein zur grossen Stadt der Tränen,
Durch mich geht's ein zum ewgen Reich der Schmerzen,
Durch mich geht's ein zum Volke der Verdammten.
(Inferno, 3. Gesang, 1-3)

Der Wille und der Mut zur Heilung sind die zentralen Elemente, sie können quasi als Schutzschild für den Gang ins Unbewusste angeschaut werden. Fehlen sie, schreckt man vor der Aufgabe zurück. Das ist in Ordnung nur muss man wissen, dass einem diese Aufgabe immer begegnen wird. Von Leben zu Leben werden wir immer wieder in (Leidens-) Zustände versetzt, bis wir uns der entsprechenden Herausforderung gestellt haben.

Ich empfehle zur Selbstreflexion seiner Heilungsmotivation folgende Fragen:

  • Will ich mich auf meinen Schatten einlassen?
  • Will ich (liebgewonnene) Glaubenssätze und Gewohntes loslassen?
  • Will ich mutig neue Wege beschreiten?

Auf dem Höllentor stand ebenfalls der Satz:

Lasst alle Hoffnung bei dem Eingang fahren!
(Inferno, 3. Gesang, 9)

So tritt zum Willen und zum Mut auch noch die Hoffnung. Die Hoffnung auf Heilung ist wesentlich: den Hoffnungslosigkeit ist ein elementarer, die Hölle beeinflussender Teil.

Glaube, Liebe, Hoffnung – das sind die Fackeln, an denen sich das heilbringende göttlich-geistige Licht entzünden kann.

Dante musste seinem Schattenmenschen nicht alleine begegnen. Ihm zur Seite stand Vergil, ein in alte Mysterien Eingeweihter. Er ist die Symbolfigur des auf diesem Weg beistehenden Geistführers, des Schutzengels.

Dann nahm er meine Hand in seine Rechte
Und blickte heiter, dass ich ihm vertraute.
So führt' er mich in das verborgne Reich.
(Inferno, 3. Gesang, 19-21)

Ich fasse zusammen: Heilung ist die bewusste Verwandlung und Befreiung durch das göttlich-geistige Erkenntnislicht.

Auf diesem Weg müssen wir damit rechnen, dass sich vorhandene Symptome, Beschwerden oder Schmerzen verstärken oder neue auftreten. Man nennt dies auch Heilungskrisen, diese körperlich-seelisch-geistigen Anzeichen weisen auf eine meist folgende Verbesserung hin.

Heilung suchende müssen sich bewusst sein, dass das Unterbewusstsein an diesen Schlacken festhalten will. Elementale, niedere astrale Wesenheiten und Widersachermächte die sich im Unterbewussten eingenistet haben, benötigen diese Schlacken als Nahrung. Es gilt somit, auftretenden Widerständen nicht voreilig nachzugeben. Wird man sich hingegen diesen Widerständen bewusst, verlieren sie ein Teil ihrer Macht und die Heilung kann besser fortschreiten.

Fehlender Wille und Mut, fehlende Hoffnung oder Glauben, eine verstellte und getrübte Sicht auf die eigene göttliche Verbindung – verweisen auf eine Schwäche der eigenen Rüstung. Eine starke Rüstung ist jedoch Voraussetzung für ein Heilwerden im höheren Sinn.

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