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Weiterführende Gedanken zum persönlichen spirituellen Umgang mit "unfassbaren" KrisensituationenDies ist eine aktualisierte Version des Artikels "Das neue BewusstSein und das Bedürfnis Gutes zu tun" (hier geht's zum Artikel), Juli 2010. Ich möchte mit diesem Artikel eine Hilfestellung bieten und aufzeigen, was man zurzeit unbedingt beachten sollte, um nicht selber in den Sog der sich ausweitenden katastrophalen Ereignisse gezogen zu werden. Aufgrund der sich schwierigen Situation stelle ich mich zur Verfügung, auftretende Fragen Ihrerseits, kostenlos mittels E-Mail zu beantworten. Hier geht's zum E-Mail. Falls eine spirituelle Begleitung oder eine umfassendere Beratung benötigt wird, können hier Beratungstermine vereinbart werden.
Ausgangspunkt dieses Artikels sind die unzähligen Aufrufe in welchen man aufgefordert wird, sich beispielsweise mittels gemeinsamer (weltweiten) Meditationen der Japan-Katastrophe zuzuwenden. Aufgewühlt und verunsichert durch die mediale Flut von Informationen, Bildern, Emotionen fragen sich besorgte Menschen, was man in solch einer Situation denn überhaupt tun könne. Man muss sich immer wieder bewusst sein, dass diese Betroffenheit nicht dadurch kommt, dass man selber ein Erdbebenopfer ist oder in der Nähe der Unglücksreaktoren von Fukushima-Daiichi wohnt, sondern dass man stellvertretend Anteil nimmt und sogar mitleidet und dass aufgrund der uns dargebotenen und omnipräsenten Medienmeldungen. Es ist zudem äusserst schwierig, sich ein objektives Bild der Ereignisse zu machen, da eine Katastrophe der anderen folgt (Erdbeben 8.9, Tsunami, Nukleare Katastrophen). Ausserdem fällt es auf, dass immer mehr Reporter oder "Fachpersonen" ihre eigenen Emotionen nicht mehr verbergen können. Dies wird wiederum von den (zum Teil reisserischen) Medien und den populistisch geführten politischen Diskussionen (beispielsweise über die Atomkraftwerke und deren Sicherheit in der Schweiz) zu ihren Gunsten ausgenutzt. Wir werden Teil der Katastrophe in Japan, indem man unsere Unsicherheit und Ängste schürt und dies auf allen Ebenen unseres Daseins. Da kommen dann die eingangs erwähnten Aufrufe, den betroffenen Menschen meditativ beizustehen, gerade zur rechten Zeit. Es gibt sogar Bestrebungen, die nukleare Katastrophe mental zu beeinflussen - was ein Irrsinn ist. Da kann man sich wirklich fragen, was gerade spirituell erfahrene Menschen, tatsächlich für ein Wissen um die spirituellen Verhältnisse haben. Ich kann an dieser Stelle nur bemerken, dass man es hier mit spirituellen Kräften zu tun bekommt, welche für gewöhnlich äusserst gefährlich sind. Aber man will doch helfen, beistehen, Gutes tun... Anleitungen meinerseits finden Sie am Ende des Artikels. In meinem Artikel Das menschliche Herz als Transformationspunkt habe ich festgehalten, dass mit dem Bedürfnis Gutes zu tun unbewusste Inhalte verbunden sind. Dies möchte ich in nun weiter ausführen.
Estella/Spanien, Kirche San Miguel in Excelsis. Kapitell des Nordportals: Der Erzengel Michael bei seinen beiden wichtigsten Tätigkeiten. Auf der linken Seite tötet er den Drachen, daneben wiegt er die Seelen beim Jüngsten Gericht.
Daskalos [2] nennt diese Energie Elementale. Jeder Mensch hat solche Elementale, sie sind Teil der jeweiligen Persönlichkeit: Wir nennen sie auch Glaubenssätze, Wünsche, Vorstellungen, Bedürfnisse, Ängste, Wut usw. Sie schlummern meistens in den Tiefen des Unterbewusstseins, doch dessen ungeachtet sind es lebendige Geschöpfe die nach Nahrung verlangen (also die Zuführung der entsprechenden Energie). Als Resonanzkörper steht sie in Verbindung mit dem uns umgebenden Energiefeld. In welchem Zusammenhang stehen nun diese menschlichen Schöpfungen mit dem Bedürfnis „Gutes zu tun“[3]? Aufgrund der vorhergehenden Ausführungen ist es nicht sehr ratsam, dem in diesen Tagen oftmals vernommenen Aufruf Liebe und Licht in das Katastrophengebiet von Japan zu senden unbedacht zu folgen. Oder sind diese Wünsche, Meditationen und Gebete derart selbstlos (also Elemental-los), ohne versteckte Motive wie bspw. Angst, Ohnmacht, Wut, Trauer? Treten diese meditativen Gedanken (zusammen mit den Elementalen) in das Energiefeld der Erde ein, fliessen sie tatsächlich an den gewünschten Ort. Dort treffen sie auf das durch diese Meditation geschaffene, positive Elemental. Selbstverständlich spürt der „Absender“ gemäss dem Gesetz der Resonanz, diese positive Energie. Doch welche Energien sind da sonst noch anzutreffen?
Zusammengefasst kann man sagen, dass die unbewusst mitfliessenden Elementale genügend Resonanz finden, um schlussendlich beladen und potenter zum Absender zurückzukehren und umso stärker die jeweiligen unbewussten Themen (Angst, Ohnmacht, Wut…) wirken lassen.
Wo meine Gedanken sind, ist auch meine Energie… Die Suche nach den möglichen (versteckten) Motiven solcher „Aufrufe“
Die Kraft der Gedanken, die Kraft der Liebe ist unbestritten und sollte auch gezielt und fürsorglich angewendet werden. Doch sollte man bei allen Bemühungen beachten, dass wir allein mit unserem menschlichen Geist nicht in der Lage sind, schicksalshafte Geschehnisse willentlich zu verändern. Weiter kann wirkliche selbstlose „Hilfe“ oder Anteilnahme nur durch die göttliche Energie und die Transformation in unseren Herzen[4] stattfinden oder durch die Kraft eines Gebetes, indem man sich direkt an den göttlichen Geist wendet: „Frieden auf Erden den Menschen, die guten Willens sind. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.“[5] Folgende Worte von Herwig Duschek bringen es auf den Punkt: „Eine Negierung des Menschen als Geistwesen und damit sein Verhältnis zum Kosmos ist materialistisch oder atheistisch (= ahrimanisch), eine Nicht-Differenzierung der kosmischen Vorgänge in und außerhalb des Menschen ist mystisch-träumerisch und damit New Age (= luziferisch).“[6] Dieses mystisch-träumerische Element finden wir auch in vielen bewusstseinserweiternden Techniken, welche im Rahmen einer spirituellen Entwicklung zur Anwendung kommen. Meistens werden sie, wenn auch unbewusst, mit dem Wunsch nach Einsichten und Erfahrungen mit der geistigen Welt, ausgeübt. Aber was treibt den suchenden Menschen wirklich an? Was für ein Elemental hat er sich mit diesem Wunsch erschaffen? Es ist ein geistiges Gesetz, dass der Mensch aus sich heraus, nur die Bedingungen seiner Entwicklung optimieren kann. Ob und wann die ersehnten „Ziele“ eintreten, das ist in seinem Überbewussten verankert und sollte nicht willentlich durch den Menschen oder spirituelle Lehrer oder Heiler forciert werden[7]. Hierzu Rudolf Steiner: „Und will jemand nur für sich die Seligkeit, so wird er ganz gewiss diesen schwarzen Pfad wandeln, denn er ist der für ihn angemessene. - Es darf daher niemand von den Okkultisten des weißen Pfades erwarten, dass sie ihm eine Anweisung zur Entwicklung des eigenen egoistischen Ich geben werden. Für die Seligkeit des einzelnen haben sie nicht das allergeringste Interesse. Die mag jeder für sich erreichen. Sie zu beschleunigen ist nicht die Aufgabe der weissen Okkultisten.“[8] Die New Age-Strömung, die einen grossen Teil der spirituellen Bewegung beeinflusst, versucht mittels solcher Beispiele, wie sie in diesem Artikel geschildert werden, die Menschen an bestimmte Energien zu binden. Durch derart „vorgegaukelte“ Allmacht-Möglichkeiten wird man in ein Wohlgefühl eingelullt, welches einem abheben lässt und von der wahrhaften und eigentlich angestrebten, spirituellen Entwicklung entfernt. Alle versteckten Motive[9] sollten somit gewissenhaft erforscht werden, denn diese führen nicht in eine freilassende, sondern in eine konflikthafte, von Elementalen beherrschte Zukunft. Es gibt tatsächlich ungeheure Kräfte, welche hinter dem Deckmantel „Gutes zu tun“ eine unheilsame Agenda verfolgen. Sie arbeiten Hand in Hand mit der New Age-Bewegung, welche die zukünftige Religion der diktatorischen New World Order (NWO)[10] darstellt, sofern ihre Pläne auch umgesetzt werden können.
"Nicht ich, sondern Christus in mir" - Einige Hinweise
©Nadja Haddon, praxis rosal – Gedanken zu spirituellem Leben - 15. März 2011
[1] Zitat und Link [2] Dr. Stylianos Atteshlis, bekannt als Daskalos wurde auf Zypern geboren und verbrachte den grössten Teil seines Lebens dort. Er war vielseitig gebildet, sein Lebensmittelpunkt war seine Lehrtätigkeit (esoterisches Christentum). Er verstarb 1995. [3] Es gibt wichtige Zusammenhänge und Aspekte zu beachten, bevor man eine „Heilung“ oder heilende Gedanken anwenden möchte: Es ist zum einen ethisch sehr heikel, man muss sich immer sicher sein, dass der Empfänger um diese Hilfe gebeten hat, weiter müssen wir uns im klaren sein, dass Heilung nur dann geschehen kann, wenn es dem göttlichen Willen und Plan, also der geistigen Führung entspricht. Als „Lichtarbeiter“ darf man nie in karmische Gefüge eingreifen, auch wenn es noch so gut gemeint ist. [4] Vgl. Artikel: Das menschliche Herz als Transformationspunkt „Die göttliche, von oben einströmende Energie fliesst durch das Herz und von dort automatisch, vertikal in seine Umwelt. Entsprechend dem Gesetz der Resonanz sucht sich diese „Heilenergie“ freilassend und anspruchslos den Ort, wo sie gebraucht wird.“ Hier können sie den ganzen Artikel lesen. [5] Gebet aus: Die esoterische Praxis, Christliche Meditationen und Übungen von Daskalos, Dr. Stylianos Atteshlis, S. 143, Edel Verlag, 1996. [6] http://www.gralsmacht.com/wp.content/uploads/2007/07/Selbstverwirklichung%20_1.pdf [7] Alle Praktiken, welche in diesen Prozess manipulativ eingreifen, können unter den Sammelbegriff der „Magie“, insbesondere der grauen und schwarzen Magie eingegliedert werden. Solche Handlungen sind sehr gefährlich und können bspw. zu fehlgeleiteten „Einweihungen“, Abhängigkeiten und Besetzungen mit Fremdenergie oder anderen, schwierigen seelischen-geistigen Problemen führen. [8] GA 10, Kapitel Leben und Tod – Der große Hüter der Schwelle, S. 152, TB 600, Ausgabe 1978. [9] wie bspw. Ehrgeiz, Angst oder Zwang [10] Wie ich bereits zuvor festgehalten habe, ist es bis jetzt unklar, was die Ursache für diese Ölkatastrophe ist und wer tatsächlich dahinter steht. |

